Gedeckte Tafel

Herzlichen Glückwunsch, Osnabrücker Tafel

Menschenhelfer, Lebensmittelretter

Kindern langfristig eine Zukunft spenden

Hilfe für 500 Kunden

Syrische Frauen kochen für die Ehrenamtlichen der Tafel

Tafel freut sich über 25.000 Euro

Warum die Tafel Marmelade kocht

Daviter-Stiftung unterstützt die Osnabrücker Tafel

Ein Faden, der bis München reicht

Zehn Jahre Tafel - Außenstelle GMHütte

Das Ehrenamt als Sprachtraining

Danke für engagierte Hilfe über viele Jahre

Artikel aus der Osnabrücker Zeitung vom 21.01.2016

Artikel aus der Osnabrücker Zeitung vom 21.01.201

Peinliche Panne beim Festmahl - Hundefutter für Kunden der Osnabrücker Tafel

Das fragliche Produkt sieht auf den ersten Blick und von der Gestaltung der Verpackung her wie ein leckeres Menü aus... Foto: Jürgen Arnas

Georgsmarienhütte/Osnabrück. Das Etikett liest sich auf den ersten Blick ganz lecker: „Rehfleisch und Kartoffeln mit Gartengemüse“ steht groß darauf, und, etwas kleiner, „Fleischmenü im Glas“ sowie „Vom Lande“. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass der Hersteller „Feinkost für Tiere“ produziert. Mindestens drei Senioren sollen diese Mahlzeit in der Weihnachtswoche von der Osnabrücker Tafel als Lebensmittel in GMHütte geliefert bekommen und beinahe verzehrt haben.

Ein Blick auf die Zutatenliste der Gläser liest sich zumindest für Menschen, die nicht gerade auf Innereien stehen, nicht sonderlich appetitlich: Die 62 Prozent enthaltenes Fleisch sollen aus Rehleber, Rehherzen und Muskelfleisch bestehen. Allerdings steht darüber auch „Alleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde“. Das ist jedoch gerade dann problematisch, wenn – wie offensichtlich geschehen – der Kunde der Tafel schlecht sieht, und sich deshalb das Gericht ohne weitere Gedanken in der Pfanne erhitzen will. „Erst durch den dabei entstehenden Geruch wurde die Person misstrauisch und hat sich eine Lupe geholt“, berichtet ein Vertrauter, der ebenso wie die Person selbst anonym bleiben will, der aber noch von einen weiteren Fall berichten kann.

Systemfehler?

In beiden Fällen – eine Mitarbeiterin der GMHütter Tafel spricht von einem weiteren, der aber noch rechtzeitig bemerkt wurde – ist das Hundefutter den Recherchen der NOZ zufolge in der Weihnachtswoche durch die Tafel ausgeliefert worden. Das Futtermittel, das erst seit Anfang des Jahres 2015 von der Firma Santaniello in Osnabrück produziert wird, hat eine Mindeshaltbarkeit von zwölf Monaten. Insofern ist die Schlussfolgerung naheliegend, dass das hochwertige und hochpreisige Produkt vor den Feiertagen im Handel aussortiert und der Tafel zur kostengünstigen Weitergabe gespendet wurde.

Weg der Lebensmittel

Unser Lagerleiter sichtet täglich mehrere Tonnen Lebensmittel und möglicherweise hat er aufgrund der Gestaltung der Verpackung nicht bemerkt, dass das Produkt nicht für Menschen vorgesehen ist“, sagt Dieter Möllmann, der scheidende Vorstand der Osnabrücker Tafel. Von dort aus gehen die Spenden an alle Regionalstellen der Tafel im gesamten Stadt- und Landkreis Osnabrück – neben Belm, Dissen und Wallenhorst gehört dazu eben auch Georgsmarienhütte. Auch dort hat eine ehrenamtliche Mitarbeiterin ihren Kunden nur etwas Gutes tun wollen, denn eigentlich ist Wild ja eine Delikatesse. Auch sie hat den Missgriff aufgrund der Verpackung offensichtlich nicht bemerkt.

Entschuldigung und mehr Kontrollen

Die Verwechslung tut uns außerordentlich leid“; betont Tafel-Vorstand Möllmann und verspricht als Konsequenz aus dem Missgeschick: „Wir werden alle Stellen in den internen Betriebsabläufen aufgrund dieses Vorfalls anweisen, die Lebensmittel zukünftig noch genauer zu sichten und zu prüfen.“ Allerdings kann er nicht ausschließen, dass das Hundefutter auch an andere Kunden gegangen ist – und bittet diese insofern ebenfalls, die Lebensmittel zu prüfen. Einen derartigen Hinweis gebe es für Kunden der Tafel grundsätzlich sowieso, denn schließlich könne man bei Lebensmitteln nie sicher sein, dass diese vollkommen schadlos seien. Dieter Möllmann sieht einen Teil der Verantwortung allerdings auch beim Hersteller des Produkts: „Andere Futtermittel haben deutlich sichtbar Tiere auf der Verpackung, sodass eine Verwechslung zumindest unwahrscheinlicher ist“, sagt er.

Landidylle als Marketingstrategie

Derartige Andeutungen weist Gordon Santanielle, Geschäftsführer des fraglichen Tierfutterherstellers, allerdings von sich: „Auf der Verpackung steht im Rahmen der Zutatenliste deutlich sichtbar ,Alleinfuttermittel für Hunde‘ und auch im Herstellerlogo auf der Vorderseite ist der Zusatz Feinkost für Tiere‘ zu lesen.“ Den Deklarationspflichten sei damit Genüge getan, ist sich Santaniello sicher. Die Gestaltung des Futters im Glas sei zudem Teil der erfolgreichen Marketingstrategie, um das Produkt verkaufen zu können.

Keine Gesundheitsgefahren

Im Übrigen weist der Hersteller darauf hin, dass das Produkt ausschließlich Fleisch in Lebensmittelqualität enthalte, das sorgfältig geprüft und bei der Zubereitung lange gekocht werde. Es sei frei von jeglicher Chemie wie Konservierungs- oder Lockmitteln. „Abseits des möglichen Ekelfaktors wegen der Zutaten ist der Verzehr für Menschen vollständig unbedenklich“, sagt Gordon Santaniello. Er selbst, so schildert er, esse im Rahmen von Produktvorführungen gerne aus den Gläsern, um die hohe Qualität zu demonstrieren.

Artikel aus der Osnabrücker Zeitung vom 08.01.2016
www.noz.de 

VIER VOLLE EINKAUFSWAGEN - Jugendrotkreuz sammelt für die Osnabrücker Tafel

Sammelten für die Osnabrücker Tafel: Ewelina (9), Luna (10), Marie (9), Nina (9), Nele (10) und ihre Gruppenleiter Janina Pesch und Marcel Krone vom Jugendrotkreuz in Wallenhorst. Foto: Claudia Sarrazin

Wallenhorst. Eine „Kauf-eins-mehr-Aktion“ zugunsten der Osnabrücker Kindertafel startete das Jugendrotkreuz Wallenhorst im Eingang des Markant Marktes in Rulle.

Vier Stunden lang baten die Kinder der „Gruppe Nummer 1“ des Jugendrotkreuz Wallenhorst die Kunden des Markant-Marktes, ein Produkt mehr zu kaufen, als auf ihrem Einkaufszettel stand. Wichtig war dabei: Da die Sachen von der Osnabrücker Tafel an Bedürftige verteilt werden, durften dies keine verderblichen Lebensmittel sein. Die häufigsten Spenden waren: Nudeln, Kekse und Reis. Wer wollte, konnte aber auch die Spendendose für die Osnabrücker Tafel füttern (Weiterlesen: 19 Ehrenamtliche decken Hollager Tafel ein ).

Vier volle Einkaufswagen

Dabei machten die jungen Wallenhorster ganz unterschiedliche Erfahrungen. Eine Kundin überreichte 18 Saftkartons und eine Tafel Schokolade mit den Worten: „So ihr Lieben, da habt ihr Saft und Schokolade.“ Gleichzeitig erkundigte sich ein anderer Kunde, was er denn am besten kaufen solle. Und Nina (9) berichtete: „Manche sind nett, manche sind ganz unfreundlich, und eine Frau wollte etwas aus dem Wagen raus nehmen.“ Marie (9) sagte daraufhin: „Die hatte das falsch verstanden.“ Und Nele (10) ergänzte: „Manche legen aber auch sieben Sachen in unseren Einkaufswagen.“ Außerdem wusste Ewelina (9) noch: „Letzes Jahr hatten wir vier einhalb Wagen voller Sachen.“ Dieses Ziel wollte das Jugendrotkreuz natürlich möglichst toppen. Allerdings hatten die jungen Unterstützer der Osnabrücker Tafel am frühen Nachmittag beim Zwischenstand von zwei Einkaufswagen voller Spenden festgestellt: „Letztes Jahr kamen mehr Leute.“ Dennoch erreichten sie letztendlich ihr Ziel: Vier volle Einkaufswagen können sie der Osnabrücker Tafel übergeben (Weiterlesen: Interview mit dem Wallenhorster DRK-Vorsitzenden Lammerskitten ). – Vier volle Einkaufswagen: Jugendrotkreuz sammelt für die Osnabrücker Tafel | noz.de - Lesen Sie mehr...

BASAR-ERLÖS BLEIBT VOR ORT - Hollager KFD spendet 3000 Euro

Freuen sich über den Erfolg des KFD-Basars: (von links) Anneliese Tegeler, Helene Keller, Birgit Schwegmann, Irmgard Pott, Karin Speer, Christa Richter und Sabine Hörnschemeyer. Foto: Silke Brickwedde

Wallenhorst. 3000 Euro hat der Handarbeits- und Kreativbasar der Katholischen Frauengemeinschaft Hollage erbracht. 1700 Euro gehen an bedürftige Familien in der Gemeinde, 1300 Euro erhält die Osnabrücker Kindertafel.

Die Kindertafel liefert täglich Pausenbrote, Obst, Joghurt, Früchtequark und Milch an 19 Schulen in Osnabrück und im Landkreis. Ehrenamtliche Kräfte bereiten alles vor, das Tafel-Auto bringt die kleinen Mahlzeiten in die Schulen. „Es gibt leider zu viele Jungen und Mädchen, die hungrig zur Schule kommen und auch kein Pausenbrot dabeihaben“, erklärt Birgitta Marquardt-Meer, sie ist Organisatorin bei der Kindertafel. „Wie sollen sie denn etwas mit knurrendem Magen lernen und über den Tag kommen? In den Schulen ist Kinderarmut täglich spürbar – leider.“

Die Hollager KFD veranstaltet den Basar seit 30 Jahren, 100000 Euro sind in dieser Zeit zusammengekommen. In den ersten Jahren ging der Erlös nach Simbabwe, dort hatte die Frauengemeinschaft einen guten Kontakt zu einer engagierten Gemeindeschwester, die mittlerweile verstorben ist. In den vergangenen Jahren sollte das Geld vor Ort bleiben. „Wir sind sehr dankbar, dass die KFD an uns gedacht hat“, freut sich Birgitta Marquardt-Meer. „Es hilft den Kindern wirklich.“

– Basar-Erlös bleibt vor Ort: Hollager KFD spendet 3000 Euro | noz.de - Lesen Sie mehr...

WEIHNACHTSAKTION - Dissener Grundschüler unterstützen bedürftige Kinder

Fast jedes Kind ander Grundschule Dissen fand ein Spielzeug, auf das es zugunsten bedürftiger Kinder verzichten wollte. Foto: Grundschule

Dissen. Sie freuen sich auf Weihnachten, haben aber auch diejenigen im Blick, denen es nicht so gut geht: Die Kinder der Grundschule Dissen haben Spielzeug für die Dissener Außenstelle der Osnabrücker Tafel gespendet.

Über die Schulelternratsvorsitzende Denise Warnek und Julia Meyer-Kipp ist laut Mitteilung der Grundschule der Kontakt zu der „Tafel in Osnabrück/Dissen“ entstanden. Nun hieß es für die Grundschulkinder, zu Hause nach einem Spielzeug zu schauen, das gut erhalten ist und auf das es verzichten kann.

Und fast jedes Grundschulkind habe etwas Schönes im Schrank gefunden, mit dem es nicht mehr spielt. Die weihnachtlich verpackten Geschenke wurden zur Tafel gefahren. Die Grundschulkinder und Lehrer halfen beim Transport. Schülerin Amelie Kintzig war ganz erstaunt: „ So viele Geschenke für die armen Kinder, da freuen sie sich bestimmt.“

Rektorin Birgit Kaiser: „ Solch eine tolle Idee meiner Eltern unterstütze ich gerne. Ich bin mir sicher, dass die Präsente viele Kinder glücklich machen und Freude an Weihnachten ins Haus bringen.“ Auch deshalb soll diese Aktion möglichst wiederholt werden. – Weihnachtsaktion: Dissener Grundschüler unterstützen bedürftige Kinder | noz.de - Lesen Sie mehr...

Erlös aus der Pfand-Spende-Box - Marktkauf-Kunden spenden für Osnabrücker Tafel

Freuen sich über den Ertrag aus der Pfand-Spende-Box: Marktleiter Torsten Westebbe sowie Marianne Friederich, zweite Vorsitzende der Osnabrücker Tafel. Foto: Marktkauf Nahne

Osnabrück . Flaschenpfand für den guten Zweck: Schon seit mehreren Jahren können Kunden des Marktkaufs in Nahne auf ihr Pfandgeld verzichten und es stattdessen an die Osnabrücker Tafel spenden. Bei der diesjährigen Leerung kamen 2500 Euro zusammen.

Zum Sammeln der Pfandbons hat der Marktkauf in Osnabrück-Nahne neben seinen Leergutautomaten am Eingang Boxen aufgestellt. Dort kann jeder Kunde den Erlös seines Einwegpfandes spenden. Über ein Jahr hat der Marktkauf gesammelt und nun mehr als tausend Bons aus den Boxen herausgefischt. “Es ist schön, dass unsere Kunden dazu beitragen, dass wir etwas tun können“, betonte Torsten Westebbe, der seit dem 1. Dezember neuer Marktleiter im Marktkauf Nahne ist.

Den Spendenscheck über 2500 Euro überreichte er jetzt an Marianne Friederich, zweite Vorsitzende der Osnabrücker Tafel. Das Geld soll vor allem für laufende Kosten wie das Auftanken der Autos verwendet werden. „Die Tankfüllungen sind immer ein hoher Kostenpunkt, da wir durch das Abholen der Lebensmittel weite Strecken zurücklegen“, erklärte eine Mitarbeiterin der Osnabrücker Tafel auf Anfrage. Auch im nächste Jahr läuft die Pfandspendenaktion im Marktkauf Nahne weiter und gibt den Kunden die Chance, die wohltätige Arbeit zu fördern.

Artikel aus der Osnabrücker Zeitung vom 15.12.2015
www.noz.de

ERLÖS FÜR OSNABRÜCKER KINDERTAFEL - Ikea spendet 10080 Euro aus Adventskalenderverkauf

Spendenübergabe bei IKEA: Die sozialen Einrichtungen per se e.V. und die Kuindertafel Osnabrück erhielten je 5040 Euro aus dem Verkauf von Adventskalendern. Birgitta Marquardt-Meer und Renate Fuchs freuten sich über die Spende. Foto Robert Schäfer

Osnabrück. Einen Euro pro verkauftem Adventskalender spendete das Einrichtungshaus Ikea Osnabrück in diesem Jahr an soziale Projekte in der Stadt.

Genau 10080 Kalender wurden verkauft, so dass sich am Freitagabend der Verein per se! e.V. und die Osnabrücker Kindertafel jeweils über 5040 Euro freuen durften, die der singende schwedische Koch Lukas Svenson im Restaurant des Einrichtungshauses an die Vertreterinnen der Vereine überreichte.

Die Kindertafel sorgt seit 2007 für Kinder, die mit einem hungrigen Bauch in die Schule kommen. „Wir versuchen, an der Basis zu beginnen, damit der Tag gut beginnen kann“, erklärte Birgitta Marquardt-Meer. 19 Einrichtungen mit insgesamt 400 Kindern werden von der Kindertafel unterstützt. Dabei gehe es nicht nur um das reine Sattwerden: „Durch gesunde Ernährung und entsprechen hergerichtete Nahrung bekommen auch viele Kinder aus unterschiedlichen Kulturen einen Einblick in die hiesige Kultur“, ist sich Marquardt-Meer sicher.

Der Verein per se! hat sich der ambulanten Familienhilfe verschrieben. „Wir sind die Supernannys in echt“, fasste Renate Fuchs die Arbeit des Vereins zusammen. „Wir betreuen und unterstützen ganze Familien in den unterschiedlichsten Lebensrealitäten.“ Im Mittelpunkt des Engagements stehen für Fuchs und ihr Team dabei immer die Familien und deren Kinder. – Erlös für Osnabrücker Kindertafel: Ikea spendet 10080 Euro aus Adventskalenderverkauf | noz.de - Lesen Sie mehr...

Gesang, Gedichte und Gutes - Schledehauser Schule lädt zur Aulastunde mit Spende

Freuten sich über Erlöse, die während der stimmungsvollen Aulastunde überreicht wurden (von links) Harald Preuin (HVV), Alexandra Läkamp (kommissarische Leitung Schule am Berg), Jürgen Fluhr (Indienhilfe), die Schülervertreter Lea Koopmann, Fynn Lehmkuhl und Erika Spreckelmeyer (Kindertafel) . Foto: Johanna Kollorz

Bissendorf. „Wer Gutes tut, dem wird Gutes widerfahren“, besagt eine Redensart. So geschah es jetzt auch in der Schule am Berg. Zwecks Spendenübergabe an die Indienhilfe Deutschland und an die Osnabrücker Kindertafel hatte die Schledehauser Grundschule Klein und Groß zu einer Aulastunde mit Adventsliedern und Gedichten geladen und bekam dabei selbst eine kleine Finanzspritze vom Heimat- und Verkehrsverein Schledehausen (HVV) überreicht.

Besonders war die Aulastunde der Schule am Berg schon deshalb, weil auch alle Vorschulkinder zu ihr eingeladen waren, die hier im nächsten Jahr als Erstklässler starten. Sie begrüßte die kommissarische Leiterin, Alexandra Läkamp, ganz besonders in der kurz zuvor von Schülern und Lehrern festlich geschmückten Aula.
 
Textsichere Schüler

Zur Einstimmung erklang das schwedische Weihnachtslied „Mitternacht“. Textsicher sangen die Grundschüler die Strophen nebst eingängigem Refrain: „Tipp tapp, tipp tapp, tippe tippe tipp tapp“. Einem lustigen Zahlengedicht der Klasse 1b, einem Beitrag über das Outfit des Weihnachtsmanns und dem Lied „Kleine Igel schlafen gern“ folgte die Spendenübergabe.

Erlöse des großen Schulflohmarkts

Erzielt wurden die Erlöse durch einen großen Schulflohmarkt. Mitte November hatten sich Kinder, Lehrer, Eltern und Schulelternrat gemeinsam für den guten Zweck ins Zeug gelegt: Die ersten Klassen bastelten Knusperhäuschen, die zweiten Klassen backten Plätzchen, die dritten schmissen die Cafeteria und der 4. Jahrgang beschriftete selbst gemachte Lose für die Tombola.

Der anschließende Kassensturz ergab einen Gesamterlös von über 2100 Euro. Davon kommen exakt 1482,63 Euro der Indienhilfe und 635,41 Euro der Kindertafel zu Gute. Die Schülervertreter Lea Koopmann und Fynn Lehmkuhl überreichten Jürgen Fluhr (Indienhilfe) und Erika Spreckelmeyer (Kindertafel) in der Aula zwei entsprechende Schecks.

Spende des Heimatvereins

Neben den Köpfen beider begünstigter Vereine mit Sitz in Wallenhorst und Osnabrück war außerdem ein Vertreter örtlicher Vereinskultur erschienen: Harald Preuin, Vorsitzender des HVV Schledehausen brachte den Anwesenden anhand kurzer Beispiele verschiedene Vereinsaktivitäten zur Verschönerung des Ortskerns näher und überreichte der Schulleitung eine Spende in Höhe von 150 Euro. Diese war unter anderem durch den Verkauf von Aufklebern zum 925-jährigen Ortsjubiläum erzielt worden.

„Für welches Projekt wir das Geld genau verwenden werden ist noch unklar. Fest steht aber: Wir werden es auf jeden Fall direkt für die Schulkinder einsetzen“, betonte Alexandra Läkamp, verabschiedete sich vor ein paar weiteren weihnachtlichen Beiträgen und bedankte sich noch einmal bei allen für das eingebrachte Engagement.

Wie gut, dass alle Beteiligten der besonderen Aulastunde nach der eingangs erwähnten Redensart handelten, anstatt ihre Geschenke, wie in einem Liedbeitrag der Klasse 3b vorgeschlagen, in ausgelatschten Wanderschuhen zu verstecken.

Artikel aus der Osnabrücker Zeitung vom 08.12.2015
www.noz.de 

Artikel aus der Osnabrücker Zeitung vom 03.12.2015